RaveontheSeabed

 

 

30. April 2015
Disco Faszination

 

«Disco ist die tanzende Mutter aller Musikstile! Es ist der Musikstil wo sich am weitesten verbreitet hat auf dem Globus und gleichzeitig unsere heutige Musik am grössten beeinflusst hat. Disco läutete damals eine komplett neue Ära ein, die sich bis heute immer noch präsent auswirkt. Der sogenannte Four-to-the-Floor-Rhythmus, wo die Kickdrum auf jeden 4/4-Schlag kommt, hat Meilensteine für praktisch die gesamte neue Musik gesetzt. Produktionen wurden vermehrt nur noch im Studio gespielt um Schallplatten für die DJs herzustellen, ohne den wirklichen Live-Aspekt einer Band (teilw. One-Man Show mit Playback für die Live-Auftritte). Die Band wurde Mitte Achtziger sogar stellenweise komplett durch Synthesizers und Drum Machines ersetzt und die ersten DJs lösten bald darauf die Bands ab. Man ging nicht mehr an Konzerte und hörte die Musik live für ein paar Stunden, sondern ging in die DISCO um die ganze Nacht lang zu tanzen. Man hörte einem DJ zu, der hunderte von Bands und verschiedene Musik (ab-)spielen vermochte und das bis in die frühen Morgenstunden...»


 

Dario Rohrbach (Alma Negra, BS)

Tags:  BOLD, Alma Negra, Disco, Faszination

27. April 2015
Disco Samples
«In my opinion, every sample used to create something new and original which itself could be sampled again, is a legitimate way to use samples.» 

 

Trus' Me - Narda (Fat City, 2007)


 

Omar S - Set It Out (FXHE Records, 2003)

 

 

Metro Area - Miura (Environ, 2002)

 

 

Spiracles, LES (Ladybar, BS)

Tags:  Spiracles LES, Ladybar, Disco, Disco, Omar S, Metro Area, Trus' Me, BOLD #6

22. April 2015
Disco goes on

 

«Die spannenste Weiterentwicklung von Disco finde ich House. House Music ist eigentlich Disco, nur das Drum Machines usw. eingesetzt werden. Das live Orchester wird durch den Synthesheizer ersetzt, der Groove durch die Rhythmus Machine. Das Feeling bleibt bestehen.»

 

DJ KAOS (Jolly Jams, Berlin)

Tags:  DJ KAOS, Disco, BOLD #6, Jolly Jams

22. April 2015
Plakat
Plakat

bold [boʊld] #BOLD 6

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20. April 2015
Disco Faszination

 

«Disco gives you the sweetest hangover dance music has come up with so far. At the same it's a twisted love affair. You can't really live without it but it can be too after one night already.»


Spiracles, LES (Ladybar, BS)

Tags:  Spiracles LES, Ladybar, Disco

19. April 2015
AMUS Love

A Made Up Sound

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18. April 2015
Huismann's Schaffen
Huismann's Schaffen

 

«Ich verfolge Huismann's Arbeit seit der ersten Stunde. Das neue Album ist wirklich sehr gut und öffnet die vom Dubstep und Grime stammende neue englische Generation wie Skream oder Ben UFO & Hessle Audio in die jetzige Entwicklungen der langsameren Tanzmusik - Geschwindigkeiten werden gedrosselt und alles nochmals zeitloser und hypnotischer produziert. Scuba oder Shackleton machen das schon länger. Aber diese Szene schafft nun definitiv den Sprung vom Future Step, UK Bass über Dubtechno oder Techhouse ins Slowhouse und eben Disco! Einer der spannendsten Entwicklungen der letzten 10 Jahre allgemein - die neue englische Undergroundmusic-Front - muss ich ja wohl nicht erwähnen... ;-)»

 

Dario Rohrbach (Alma Negra, BS)

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16. April 2015
Disco Faszination
Disco Faszination

 

«Der Song. Die Aufnahme. Beeindruckend sind besonders Disco-Titel, bei welchen ein ganzes Orchester zum Einsatz kommt. Salsoul usw... Disco ist wirklich teilweise sehr aufwendig aufgenommen und produziert. Das hört man heutzutage leider nur noch sehr selten. Was mir an Disco zudem sehr gefällt ist die Zeitlosigkeit, dabei kommt viel Seele auf die Tanzfläche.»

 

DJ KAOS (Jolly Jams, Berlin)

Tags:  DJ KAOS, Disco, Salsoul, Faszination, BOLD, Jolly Jams

9. April 2015
Dateless Disco

 

Donna Summer - I feel Love (Casablanca Records, 1977)

 

 

MFSB - Love Is The Message (Philadelphia International Records, 1973)

 

 

First Choice - Let No Man Put Asunder (Salsoul Records, 1983)

 

 

Spiracles, LES (Ladybar, BS)

Tags:  Spiracles LES, Ladybar, Disco, Top3, Donna Summer, MFSB, A Made Up Sound, BOLD

16. März 2015
AMUS Love

 

A Made Up Sound - Situation (The Trilogy Tapes, 2014)

 

 

 

A Made Up Sound

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9. Januar 2015
Top 3: Bristol Sound

Hodge – «Flash Back» (Hotline Recordings, 2014)

 

 

Top Comment auf YouTube: «Feel like i just got zapped up into a spaceship»

 

Kahn – «Dread (Gorgon Sound Remix)» (Deep Medi Musik, 2014)

 

 

Das Original war schon der Hammer, aber dieser Remix im 4 x 4 Steppas-Beat schlägt alles. Airhorns!

 

Ekranoplan – «Coil» (All Caps, 2014)

 

 

Grossartige Kollaboration von Kowton und Julio Bashmore. Der Track baut eine sehr coole Stimmung auf.

 

Guyus (ZH, Dubexmachina)

Tags:  Bristol, Guyus, Dubexmachina, Hodge, Hotline Recordings, Kahn, Kowton, All Caps

8. Januar 2015
Quintessenz
Quintessenz

 

«Welche Projekte aus Bristol ich besonders spannend finde? Hotline Recordings haben mich noch nie enttäuscht. Das Label verbindet verschiedene Stile elektronischer Musik stimmig durch ein authentisches Gesamtkonzept. Gleiches gelingt auch den Young-Echo-Jungs, die eine gemeinsame Ästhetik verfolgen und, ähnlich wie Livity Sound, der Quintessenz des Bristol Sounds ziemlich nahe kommen.»

 

JURKHANDS (Glasshouse Collective; ZH)

Tags:  Jurkhands, Hotline Recordings, Young Echo, Bristol, Livity Sound, BOLD #5

7. Januar 2015
Roter Faden

 

«Der Bass ist der rote Faden, der sich durch den Bristol Sound zieht.»

 

Laurent Tschopp (BS, Plattfon)

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6. Januar 2015
Treffpunkt Bristol

«In meinen Augen ist in unserer post-digitalen Welt ein physischer Ort nach wie vor sehr prägend für einen Sound! Damit so etwas wie eine Szene mit gemeinsamen Vorstellungen von einem Sound überhaupt erst entstehen kann, ist es entscheidend dass sich die richtigen Leute zur richtigen Zeit am richtigen Ort treffen.

Auch aus Bristol habe ich oft gehört, dass es gerade die regelmässigen Veranstaltungen wie Subloaded und Apple Pips und Plattenläden wie Rooted Records und Idle Hands waren, die für den Anfang mancher Labels und Musikerkarrieren so entscheidend waren.»

Guyus (ZH, Dubexmachina)

Tags:  Bristol, Subloaded, Apple Pips, Rooted Records, Idle Hands

30. Dezember 2014
Top 3: Bristol Sound

 

Massive Attack – Karmacoma (Wild Bunch Records, 1995)

 

 

Smith And Mighty - Killa (Three Stripe Records, 1992)

 

 

Roni Size - It's A Jazz Thing (V Recordings, 1994)

 

 

JURKHANDS (Glasshouse Collective; ZH)

Tags:  Jurkhands, Massive Attak, Glasshouse Collective, Smith and Mighty, Roni Size, BOLD #5

28. Dezember 2014
Bristol Sound Gemeinsamkeit

 

«Die gemeinsamen Nenner des Bristol Sound sind sicher der Bass und der Bezug zur Soundsystem-Kultur. Wichtige Einflüsse sind wohl auch der Ska, Dub, Dancehall und Punk aus den 80er Jahren und natürlich auch die späteren Triphop- und Jungle-Wellen. Die elektronische Musik aus Bristol tönt im Vergleich auch oft etwas roher und organischer und bleibt innovativ, ohne dabei erzwungen zu wirken oder seine Wurzeln zu verlieren. »


Guyus (ZH, Dubexmachina)

Tags:  Bristol, Ska, Jungle, Triphop, Guyus, Dubexmachina, Soundsystem, Dancehall, BOLD #5

26. Dezember 2014
Bristol physische Bedeutung

 

«Durch das Aufkommen des Internets hat die Bedeutsamkeit eines physischen Orts als Quelle eines Sounds sicherlich stark abgenommen. Trotzdem denke ich, dass eine gesunde & lokale Szene immer noch förderlich für die Entstehung und Entwicklung eines bestimmten Sounds sind.»


Laurent Tschopp (BS, Plattfon)

Tags:  Bristol, Laurent Tschopp, BOLD #5, Plattfon

22. Dezember 2014
Schweizer Szene
Schweizer Szene

 

«Die Schweizer Musikszene bekundet seit Mani Matter Schwierigkeiten, selbst zu erschaffen und nicht bloss schlecht zu kopieren. Kompromiss statt Revolte. Umso erfrischender, dass manche Leute dann ganz kompromisslos ihr Ding durchziehen. Mism Records, die Hula Honeys, Lux, Creaked – sie alle haben eine klare Linie, verfolgen eine bestimmte Ästhetik. Das macht sie unbestechlich und deshalb auch ziemlich sexy.»


JURKHANDS (Glasshouse Collective; ZH)

Tags:  Jurkhands, Schweiz, Szene, Glasshouse Collective, Hula Honeys, Lux Records, Creaked Records, Mism Records, BOLD #5

18. Dezember 2014
Bristol Projekte

 

«Ich bin ein grosser Fan von Kahn & Neek aka Gorgon Sound. Mit ihren kompromisslosen Grime- und Dub-Produktionen und erfrischenden DJ-Sets haben sie wieder etwas Bewegung in die Dubstep-Szene gebracht. Auch die Produktionen vom Young Echo Kollektiv finde ich sehr spannend. Zudem finde ich so ziemlich alles was auf Livity Sound veröffentlicht wurde grossartig, da dieses Label meiner Meinung nach jedes Mal die perfekte Verschmelzung von House, Techno, Grime und Bassmusik schafft. Tectonic und Punch Drunk gehören für mich weiterhin zu den besten Labels überhaupt, und auch die eiskalten Techno & Grime Fusionen auf Pinch's neuem Label Cold Recordings haben es mir angetan. Dann gibt es in Bristol ein paar sehr vielversprechende Nachwuchskünstler wie Facta und Hodge, die wieder vermehrt in der Lücke zwischen Dubstep, Bassmusik und House operieren. Und da wären noch All Caps und Hotline Recordings, zwei neuere Bass-Labels die meiner Meinung nach von A-Z alles richtig machen. Black Acre sollte ich auch noch erwähnen, die haben sich im weitesten Sinne von einem reinen Dubstep-Label zu einer sehr interessanten Plattform für elektronische Musik entwickelt. Ich könnte die Liste wohl noch eine Weile fortsetzen...»


Guyus (ZH, Dubexmachina)

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16. Dezember 2014
Top 3: Bristol Sound


Portishead – Numb (Go! Discs, 1994)

 

 

DJ Pinch & P Dutty - Alien Tongue (Tectonic, 2005)

 

 

Roly Porter - Cloud (Subtext, 2013)



Laurent Tschopp (BS, Plattfon)

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16. Dezember 2014
Hodge Love

 

 

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14. Dezember 2014
Bristol Visit

 

«Ich hatte noch nie die Gelegenheit, nach Bristol zu reisen. In meiner Phantasie vermengen sich Szenen aus Skins mit den herzzerreissenden Klängen Trickys. Banksys Wandmalerei wird vom leisen Knistern des Young Echo-Albums begleitet. Bürgerliche Backsteinhäuser neben Soundsystem-Carnival. Die Stadt bleibt für mich ein unscharfes Mosaik.»


JURKHANDS (Glasshouse Collective; ZH)

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14. Dezember 2014
Hodge
Hodge

bold [boʊld] #fünf

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11. Dezember 2014
Bristol Bezug

 

« Ich habe früher viel Massive Attack und Portishead gehört und auch zu Drum’n’Bass-Zeiten habe ich die Szene in Bristol immer mitgeschnitten. Als ich später anfing, Dubstep-Platten zu kaufen, gehörten Tectonic und Punch Drunk bald zu meinen Lieblings-Labels. Folglich begann ich zahlreiche Künstler und Labels aus dieser Stadt aktiv mitzuverfolgen. Alles in allem wäre die Bassmusik- und Dubstep-Szene ohne Bristol nur halb so interessant.»


Guyus (ZH, Dubexmachina)

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9. Dezember 2014
Bristol Sound

 

« Bristol ist eine relativ kleine Stadt, die aber trotzdem über eine aktive und gut vernetzte Musikszene verfügt. Die Stadt hat eine starke musikalische Vergangenheit, bei welcher Dub und Trip-Hop wichtige Spuren in der DNA des Bristol Sounds hinterlassen haben.»


Laurent Tschopp (BS, Plattfon)

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5. Dezember 2014
Hodge
Hodge

bold [boʊld] #fünf

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4. November 2014
Plakat
Plakat

bold [boʊld] #BOLDINI

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27. September 2014
Top 3: Punk

 

« Bei den 1970er Sachen wäre hier wohl die X-Ray Spex Hymne Oh Bondage! Up Yours! zu erwähnen und aus der 70er Bewegung resultierenden Sachen wohl primär Golly! Golly! Go Buddy! von Malcolm McLarens zweiter grossen Retorten-Band Bow Wow Wow. Dann bei aller Bescheidenheit wohl auch noch No Future von Ward 21, die Jamaikanische Neuinterpretation des Sex Pistols Klassikers God Save The Queen.»

Wildlife! (Mixpak, Enchufada, Man)

Tags:  Punk, Definition, Wildlife!

12. September 2014
Top 3: Punk

 

Public Image Ltd. - Banging The Door (Virgin, 1981)


«Fand ich immer schon toll, weil alle die Punk waren PIL schlecht fanden. Vorallem diese extreme Reduktion und der Beat sind super.


 


Chrome - Meet You In The Subway (Ralph Records, 1979)


«Sind gerade in alter Frische wieder unterwegs, immer kurz vor dem Durchbruch, wie irgendwie Devo oder Residents, aber eben nur knapp. Ein Geheimptipp von 1996 aus dem Bamyasi - dem vorletzten guten Plattenladen in Basel.»

 

 


Crass - Punk Is Dead (Crass Records, 1979)

 

«Eine Band bei der sich vorallem Little Annie als Musikerin unglaublich entwickelt hat. Der Rest der Gruppe, mit dem Nachpressen der LPs und wie sie verkauft werden, finde ich etwas fragwürdig. Deshalb wohl, Punk is Dead.»



Michael Zaugg (BS, Plattfon)

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10. September 2014
L.I.E.S.

 

«L.I.E.S entdeckte ich über Soundcloud. Es hat mir auf Anhieb gefallen, was alles unter diesem Gemischtwarenladen zu finden ist. Stichworte wie DIY und fuck the majors sind immer aktuell und dementsprechend wichtig, wenn ich so sehe, wie mächtig die Majors den Markt beherrschen mit all deren dazugehörigen Kanälen. Für Acts sind DIY-Labels eine Möglichkeit ohne künstlerische Verbiegungen neben dem Mainstream zu agieren und auch gehört zu werden.»


Krankenzimmer 204 (LU, Digital Warmth)

Tags:  Punk, Krankenzimmer 204, DIY, L.I.E.S.

8. September 2014
Punk Definition

 

«Punk ist sowas wie die direkteste, ehrlich gemeinte Antwort auf alle möglichen essentiellen Fragen. Punk ist Bewegung ins Zentrum - und schöpft immer aus dem gerade vorhandenem Potential.»

 

nik! (ZH, Hula Honeys)

Tags:  Punk, DIY, nik!, Hula Honeys, Definition

3. September 2014
L.I.E.S.
L.I.E.S.

 

«Ich glaube das heute der Grossteil der Labels, die sich in Gefilden der elektronischen Musik betätigen, einen absolut selbstverständlichen Umgang mit DIY, respektive fuck the majors haben. Dies wahrscheinlich nichtmal aus primär ideologischen Gründen, sondern vielmehr aus pragmatischen Motiven und dem Mangel an Alternativen. Einerseits besteht, zumindest theoretisch, eine funktionierende Infrastruktur um Musik im DIY-Style zu vertreiben zur Verfügung, anderseits konzentrieren sich die Majors so stark auf ihr Kerngeschäft - Acts mit mindestens Top 40 Potential -, dass es in diesem Markt für den Grossteil des musikalischen Outputs schlicht keinen Platz gibt. 

 

 DIY, fuck the majors in Bezug auf die Punk-Bewegung der 70er Jahre ist allenfalls noch anzufügen, dass da sehr oft ein nostalgisch-verklärtes Bild transportiert wird. Zumal die meisten der relevanten Acts in England, wie auch in den USA, sich früher oder später auf meist miserable Major-Deals einliessen und schliesslich gerne auch das ganze Programm, inklusive Top Of The Pops-Auftritten etc., mitmachten.»


Wildlife! (Mixpak, Enchufada, Man)

Tags:  Punk, L.I.E.S, Wildlife!, DIY

2. September 2014
Punk Einfluss

 

«Die Idee von Punk als Genre oder als Lebenshaltung kann ich nachvollziehen und finde sie teilweise auch sehr spannend. Gewisse Punk-Sachen mochte ich früher sehr und war in den 90er Jahren auch öfters an Punk-Konzerten. Die Kollegen von damals fand ich aber oft etwas eingeschränkt und nervig, da ihre Interessen nicht über Punk hinausgingen, was mir mit der Zeit etwas beschränkt vorkam. Ihre Einstellung war mir zu eng und langweilig, deshalb hatte ich auch nicht lange mit der Punkszene in Basel zu tun.

Die Musik mag ich teilweise auch Heute noch, aber eher die älteren Sachen. Aktuelle Punkbands die noch klingen wollen wie früher finde ich etwas schwierig und unpassend. Die oft sehr konservative Haltung widerspricht irgendwie der Idee von Punk. Punk muss sich in meinen Augen immer wieder erneuern. Dieses Punk-Erlebnis hatte ich in den letzten Jahren mehr bei Noise- oder Breakcore-Sachen. Ich denke Punks die sich auf Punk-Musik beschränken sind irgendwie stehen geblieben.»

Michael Zaugg (BS, Plattfon)

Tags:  L.I.E.S., Plattfon, DIY, Michael Zaugg, Punk, Noise, Breakcore

29. August 2014
Top 3: Punk

 

«Für mich nach wie vor einer der härtesten Songs, den ich kenne ist Pssyche von Killing Joke. Vor allem der kompromisslose Beat… Diese treibende, aggressive Atmosphäre. Etwas, was ja auch in elektronischer Musik sehr gut funktioniert. Militante Tanzmusik sozusagen.»

 

Killing Joke ‎– Pssyche (Malicious Damage, 1980)

 

 

 

 

 

«Out of Time von BURN ist New York Hardcore aus den Anfängen der 90er Jahren. Damals war die Szene gerade dabei, sich vermehrt in Richtung neuer und anderer Musikrichtungen zu öffnen. Was für ein Brett.»

 

BURN - Out of Time (Revelation Records, 1990) 

 

 

 

«Fuckin' With My Head von Bl'ast habe auf einem Mixtape vor einigen Jahren kennen gelernt. Ich war zwölf Jahre alt und hab The Offspring und Rage Against The Machine gehört und gefeiert. Das war ein ziemlicher Kontrast. Ich weiss gar nicht so genau warum, aber der Song ist seit dem mehr oder minder konstant in meinem Kopf präsent. Und ich habe noch nicht mal die Platte oder ein Mp3 davon. Die Kassette ist mittlerweile auch unauffindbar. Egal. Schöne Mischung aus amerikanischen Westküsten-Punk und... äh... Black Sabbath.»

 

 

 Bl'ast - Fuckin' With My Head (Wishingwell Records, 1986)



S S S S (LU, Edition Gris)

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27. August 2014
Punk Einfluss

 

« Als kleiner Bub hat mir Punk den Kick und die Energie gegeben, selber mit Musik machen zu beginnen. So konnte ich meine Pubertät sehr farbig gestalten, sowie auch Fassaden und Kleidungsstücke. Punk ist immer noch ein Teil von mir, wenn auch im ausgewogenen Verhältnis zu gelegentlichen Hippie-Attitüden»


Krankenzimmer 204 (LU, Digital Warmth)

Tags:  Punk, Krankenzimmer 204, DIY, EInfluss, Hippie

23. August 2014
L.I.E.S.-Katalog

 

LIES037 Torn Hawk - Bad Deadlift (2013)


 

 

LIES022 Svengalisghost - Hidden Cities (2013)


 

 

LIES038 Vapauteen - Ask The Boss (2013)


 

nik! (ZH, Hula Honeys)

Tags:  Punk, DIY, nik!, Hula Honeys, L.I.E.S.Top 3

21. August 2014
Punk Definition

 

«Punk ist eine musik-historisch und gesellschaftspolitisch einigermassen relevante Jugendbewegung der späten 1970er Jahre, deren Begrifflichkeiten bis heute gerne bemüht werden, um subkulturelle  Phänomene unterschiedlichster Spielarten mit einem aufmüpfigen, frechen Label zu versehen.»


Wildlife! (Mixpak, Enchufada, Man)

Tags:  Punk, Definition, Wildlife!

21. August 2014
Plakat
Plakat

bold [boʊld] #vier

Tags:  Zürich, BOLD#4, Plakat

21. August 2014
L.I.E.S.-Katalog

 

«Schwierig zu sagen bei soviel Releases, welche mir am besten gefallen. Diese sind ein paar Tracks, die ich mit Punk in Verbindung bringe:»


LIES002 Two Dogs In A House - 5th Floor (2010)

 

 

LIES008.5 Vapauteen - Measure (2012)



LIES045 Florian Kupfer - This Society (2014)

 


Michael Zaugg (BS, Plattfon)

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18. August 2014
Punk Moment

 

«Man könnte sich für das Punk-Moment schlechthin sicher auf eine der vielen Sex Pistols Anekdoten beziehen. Das ist bestimmt auch nicht vollends falsch. Die Band hatte es nun mal geschafft, das konservative England richtig, richtig zu schocken. Aber das sind so Geschichten, die ich ja auch nur aus Büchern kenne. Und Punk sollte nicht in Büchern oder Geschichten von alten Herren stattfinden. Oh wait...»



S S S S (LU, Edition Gris)

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17. August 2014
Punk Definition

 

«Punk bedeutet für mich machen statt jammern.  Nur Turnschuhträger können Punk sein, damit sie vor der Staatsgewalt stets davonseckeln können. Selbstironie ist ein wesentlicher Bestandteil.»


Krankenzimmer 204 (LU, Digital Warmth)

Tags:  Punk, Krankenzimmer 204, DIY, Definition

17. August 2014
Plakat
Plakat

bold [boʊld] #vier

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15. August 2014
Punk Einfluss

 

«Mein ganzes DJ-, Veranstalter- und auch Labelleben baut auf der Zürcher DIY-Szene der 00er Jahre. Wir hatten die Ehre, einer ganzen Reihe eigensinniger und wahnsinniger Acts in den Kulturbesetzungen der Stadt eine Bühne zu geben und einem offenen Publikum zu präsentieren. Oftmals zu hervorragenden Bedingungen, was Sound und Stimmung betrifft. Wahrscheinlich hat es etwas mit Ehrlichkeit zu tun, sowohl von den Ausdrucksmöglichkeiten der Musiker, wie auch von den Reaktionsmöglichkeiten des Publikums. Die Räume in denen etwas geschieht sind der Rahmen, und der ist eben wichtig. Aber auch die weniger sichtbaren Bestandteile dieser Kultur, etwa Siebdruckwerkstätten oder Medialabs sind im Sinn der Unabhängigkeit, Niederschwelligkeit und der Vernetzung wichtige Elemente — schon nur zu wissen, dass Wie würdest du's tun? keine Floskel ist.»


nik! (ZH, Hula Honeys)

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14. August 2014
L.I.E.S.-Katalog

 


«Meine Lieblingspublikationen aus dem L.I.E.S.-Umfeld sind nicht eigentliche L.I.E.S. Tracks. Die Alben Spit und Periscope Blues von L.I.E.S.-Boss Ron Morelli erschienen beide auf Hospital Productions.»


Wildlife! (Mixpak, Enchufada, Man)

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13. August 2014
L.I.E.S.

 

«Ich denke L.I.E.S kann man durchaus mit Punk in Verbindung setzten. Die Geschwindigkeit der Releases, sowie die Soundqualität und Ästetik sind für mich sehr punknah. Auch finde ich L.I.E.S ein sehr vielfältiges Label.

Ron Morelli ist hyperaktiv und haut uns wirklich Release nach Release um die Ohren. L.I.E.S hat sich sehr schnell entwickelt. Anfänglich noch eher in der House- und Techno-Ecke zu Hause, entwickelte sich das Label dann schnell in Richtung Acid und Analogtechno. LIES war da jeweils vorne mit dabei, ich hoffe das geht so weiter.»


Michael Zaugg (BS, Plattfon)

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12. August 2014
Plakat
Plakat

bold [boʊld] #vier

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7. August 2014
L.I.E.S.

 

«Ich glaube die Tatsache, dass L.I.E.S. dem Punk sehr nahe ist, hat vor allem einen geographischen Grund:

 

New York war - wenn man den überlieferten Stories Glauben schenkt - wohl schon sehr früh eine der Städte, wo die verschiedenen Jugendkulturen nicht nur neben- sondern miteinander existierten. Und eine davon war damals eben die NYHC New York Hardcore Szene. Diese war für viele heranwachsende Kids nicht unwichtig, weil es da auch Sunday Matinee-Shows ohne Altersbeschränkung gab. War man unter 21 und wollte trotzdem was erleben, so bot sich diese Kultur entsprechend an. Dass durch diesen frühen Zugang auch früh eine Haltung geformt werden kann, wäre eine Erklärung.

Allgemein gesprochen und nicht nur auf L.I.E.S. bezogen war die DIY-Labelkultur extrem wichtig, weil diese sich auch über Musikgrenzen hinweg etabliert hat. Und diese hat sich nun mal aus dem Punk-Gedanken heraus entwickelt.»


S S S S (LU, Edition Gris)

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4. August 2014
Top 3: Punk

 

Iggy And The Stooges ‎– Search And Destroy (Columbia, 1973)



Cabaret Voltaire ‎– Nag Nag Nag (Rough Trade, 1979)



T.Raumschmiere feat. Miss Kittin - The Game Is Not Over (PIAS, 2003)

 


Krankenzimmer 204 (LU, Digital Warmth)

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29. Juli 2014
Punk Auswuchs

 

«Wahrscheinlich ist die musikalische Weltlage heute ähnlich wie in den 70ern. Es gibt einfach zu viel schleimiges Zeug, das die Kanäle vestopft und die Hörgewohnheiten nachhaltig schädigt. Tatsächlich bräuchte es Verbraucherwarnungen auf Pop-Produkten. In diesem Kontext zu sagen "Komm mit auf diesen Trip oder dreh doch deinen Fernseher lauter" ist wichtig. Egal in welchem Genre, auf welchem Floor oder iPod.»


nik! (ZH, Hula Honeys)

Tags:  Punk, DIY, nik!, Hula Honeys

27. Juli 2014
Punk Definition
Punk Definition

 

«Für mich steht Punk für eine kurze und intensive Zeit Ende der 70, als Reaktion auf politische und wirtschaftliche Missstände in der Gesellschaft, sowie auch kulturelle Konflikte. Das aufkommen der National Front in England und die miserablen Arbeitsbedingungen der Jugend, wie auch die sehr konservativen Kräfte in den USA und das versagen der Hippie Bewegung erforderten eine Reaktion, die sich meines Erachtens in der Wave und Punk Bewegung manifestierte. Musik und Mode wurden völlig umgekrempelt und sicherlich revolutioniert. Anarchie in the UK, der Titel einer Sex Pistols Platte brachte das Aufbegehren der Jugend und die Stimmung, in der sie sich befand, wohl ziemlich treffend rüber. Die Provokation des Bürgers, sowie die DIY-Haltung sehe ich weiterhin als eine der wenigen möglichen Reaktionen, welche die Jugend hatte, um auf einen aufkommenden Faschismus, sowie eine konservative Gesellschaft zu reagieren.»


Michael Zaugg (BS, Plattfon)

Tags:  Punk, Definition, Plattfon, DIY, Michael Zaugg

24. Juli 2014
Punk Auswuchs

 

«Was die Musik anbelangt, so hab ich mich eigentlich nie für den klassischen 77er Punk interessiert. Ich fand die Auswüchse davon immer spannender. Die Anfänge vom Industrial, New Wave oder natürlich auch Hardcore-Punk… da fühlte und fühle ich mich am meisten zuhause. Ich finde es spannend, wenn verschiedene Elemente zusammengefügt werden. Sei es auf rein musikalischer Ebene oder auch wenn es um eine Medium-übergreifende Ästhetik geht. Es gab wohl schon immer einen Graben zwischen der Working Class und den Art Students. Das wurde dann auch ideologisch so aufgebauscht, nun wie dem auch sei, ich war halt nie Working Class. Und ich finde den Anspruch, dass Punk auch klug sein darf gar nicht mal so doof.»

 

 

S S S S (LU, Edition Gris)

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21. Juli 2014
Top 3: Punk

Laurel Halo - Serendip (Hyperdub, 2013)



Göldin & Bit-tuner - Aquariumfisch (Quiet Records, 2009)



Techno Animal - Demonoid (City Slang, 1997)

 


nik! (ZH, Hula Honeys)

Tags:  Top 3, Punk, DIY, nik!, Hula Honeys, Bit Tuner, Laurel Hal0

19. Juli 2014
Punk Auswuchs

 

«Die Intensität und der Humor,  wie auch das Tempo, der DIY-Charakter und die Punk-Musik an sich fand ich immer sehr spannend und sobald etwas diese Komponenten enthaltet, finde ich es meistens irgendwie spannend, so lange es nicht nostalgisch oder konservativ wirkt. Punk hat sicherlich die Mode und die Musikwelt sehr stark geprägt. Meistens gefällt mir auch, was unter dem Punkeinfluss steht, doch was ich oft nicht haben kann sind Sachen, die wie einer alten Zeit nachhängen oder sich repetieren. Das wird oft als Punk interpretiert, für mich ist es aber schon fast das Gegenteil.»


Michael Zaugg (BS, Plattfon)

Tags:  Punk, Plattfon, DIY, Michael Zaugg

17. Juli 2014
Punk Moment
Punk Moment

 

«Mein erstes selbstgefülltes Molotow-Cocktail,  das war für mich das Punk-Moment schlechthin.»


Krankenzimmer 204 (LU, Digital Warmth)

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16. Juli 2014
L.I.E.S.-Katalog

 

«Um ehrlich zu sein. Ich kenne mich nicht wahnsinnig gut aus mit dem L.I.E.S.-Katalog. Ich glaube, ich besitze auch nur vier oder fünf Releases. Wie dem auch sei...»

 

 

 

Vapauteen - Measure (L.I.E.S., 2012)

 

 

 

Svengalisghost - Kein spezifischer Track, aber die Livesets von dem Typen sind so unfassbar gut.


https://soundcloud.com/svengalisghost

 

Low Jack - Punta II (L.I.E.S., 2014)

 

 

 

S S S S (LU, Edition Gris)

Tags:  Punk, S S S S, L.I.E.S., Edition Gris

13. Juli 2014
L.I.E.S.

 

«Früher war Punk Anti, heute lässt sich die Welt kaum noch in nur zwei Dimensionen teilen. Kann sein, dass L.I.E.S. diese Karte bewusst spielt und damit im Kontext elektronisches Label aus den USA aus dem Rahmen fällt. Aber eigentlich macht L.I.E.S. damit vor allem auf ebendiese Haltung aufmerksam, die es heute  - vom Kontext DIY her gesehen - tausendfach gibt. Labels und Leute die Sachen machen, weil sie genau diese Sachen tun wollen und zwar auf eine bestimmte Art. Gerade in Europa und in der Schweiz haben Punk und DIY eine lange Tradition, die sich längst vom eigentlichen Musikgenre gelöst haben.»


nik! (ZH, Hula Honeys)

Tags:  Punk, DIY, nik!, Hula Honeys, L.I.E.S.

10. Juli 2014
Punk Auswuchs

 

«Punk ist für mich am interessantesten in Bereichen, welche offiziell gar nicht als Punk deklariert sind. Irgendwelche schrägen Bands, Performances oder Anlässe, die sich keinen Deut um Konventionen kümmern. Mich faszinieren immer noch Menschen, welche ausprobieren, auf die Schnauze fliegen und weiter machen. Frei nach dem Motto Stay Punk!»


Krankenzimmer 204 (LU, Digital Warmth)

Tags:  Punk, Krankenzimmer 204, Auswuchs

8. Juli 2014
Punk Einfluss
Punk Einfluss

 

«Musikalisch war ich ziemlich begeistert von vielen Punk Bands, wie Dead Kennedys, Devo, Chrome und den Sex Pistols. Mit der Szene sonst konnte ich aber nach ein paar Jahren nicht mehr soviel anfangen. Ich hatte mit den unterschiedlichsten Leuten zu tun und doch war mir die Punkszene zu eingeschränkt, deshalb war ich nicht lange Teil davon. Ich habe mich mich schon immer für unterschiedlichste Musik und Szenen interessiert und hab früh realisiert, dass ich nicht gerne nur bei einer Szene dazu gehöre. Punk als Haltung und Idee und weniger als Modetrend oder Identifikation, stand ich immer sehr positiv gegenüber.»


Michael Zaugg (BS, Plattfon)

Tags:  Punk, Plattfon, DIY, Michael Zaugg

6. Juli 2014
Punk Definition

 

«Für mich ist Punk in erster Linie an eine DIY- und gesellschaftskritische Attitüde gebunden. Ich glaube ausserdem, dass Punk den Grundstein gelegt hat für zig folgende Jugendkulturen und das, was man im Allgemeinen als Independent Musikszene bezeichnet. Punk ist aber auch etwas sehr konservatives mit vielen Regeln. Und: Punk ist alt geworden.»

 

S S S S (LU, Edition Gris)

Tags:  Definition, Punk, S S S S, DIY, Edition Gris

30. Juni 2014
Top 5: Dub

«Das ist eine sehr schwierige Frage, ich lege mich mal fest auf die 5, die mir umgehend in den Sinn kommen und die mir immer gefallen»

 

 

Lee Scratch Perry - Fisherman Dub (Black Art, 1977)

 

 

The Clash & Mickey Dread - Bankrobber / Robber Dub (Epic, Nu Disk, 1980)

 

 

Massive Attack - Tear Drop (Madprofessor Remix) (Virgin, 1998)

 

 

 

Rhythm and Sound - Mango Drive (Rhythm & Sound, Wackie's, 1998)

 

 

Pole - Silberfisch ( Kiff SM, PIAS Germany, 2000)

 


Greg Notter (ZH, D_u_bios)

Tags:  D_u_bios, Greg Notter, Dub, Top 5

25. Juni 2014
Dub Szene Schweiz

 

«Ich vermute bei Dub verhält es sich in der Schweiz sehr ähnlich wie bei Dub Techno. Es gibt einige Leute, die sich stark mit der Musik identifizieren können. Trotz diesem Engagement wird Dub eine Nische bleiben. Das finde ich  aber auch gut so, denn eine Kommerzialisierung macht in meinen Augen die Musik kaputt. Das habe ich schon bei vielen Richtungen erlebt und hoffe, dass es mit Dub und Dub Techno nicht soweit kommt. Das andere Extrem wäre der Untergang des Sounds, als Folge einer Abflachung von Produktionen und Veröffentlichung, sowie der Wegfall von Innovationen in Dub-Musik. Allerdings hat Dub ja schon viele Jahre auf dem Buckel und ich bin guter Dinge, dass es so bleibt wie es ist.»

 

XEED (ZH, Echogarden)

Tags:  Dub, XEED, Echogarden, Dub Techno

22. Juni 2014
Top 5: Dub


 The Congos/Lee Perry -  Congo Man Dub (Upsetters, 1977)



«Lee Perry muss sein und dieser Track ist schon recht einzigartig.»

 

 

 Doctor Pablo & Dub Syndicate - Man Of Mystery (On-U Sound, 1984)


 

 

Massive Attacke - Blue Lines (Wild Bunch Records, 1991)

 


«Nicht ein Dubalbum im eigentlichen Sinn, aber der Umgang mit Dub und andern Stilrichtungen ist sehr schlüssig und prägend.»

 

 

The Chosen Brothers/Rhytm&Sound - Mango Walk (Rhythm & Sound, 1998)‎


 

 «Wahnsinnig tolle 12“ mit der Dubversion von Bullwackie, einem meiner Favoriten auf der A-Seite und Mango Drive von Rhythm & Sound auf der B-Seite.»

 

 

Burial - Untrue (Hyperdub, 2007)



«Ist das Dub? Keine Ahnung, aber was für ein Album!»


Raphael Gretener (ZH, dubsearch.ch)

Tags:  dubsearch.ch, Dub, Raphael Gretener, Dub Techno, Top5

18. Juni 2014
Szene Schweiz

«Es gibt in der Schweiz eine nennenswerte Szene von Produzenten, DJs, Promoters und Events für Dub-Musik. Ich bin allerdings im elektronisch orientierten Winkel Zuhause. Spontan fallen mir da Dubtopia, Phrex, Cutkachi aka Alvi, Justice Rivah, Kolt, Guyus, Dubexmachina, new.com, Chris Dubflow, das Tengu Collective oder Dubsludge ein.»

 

Mich Moser (BE, Luana Records)

Tags:  Dub, Mich Moser, Luana Records

16. Juni 2014
Top 5: Dub

 Circuits - Pistols At Dawn (Tim Love Lee Dub) (Try Science Records, 2007)

 

 

The Skatalites - Fugitive Dub (Motion Records, 2003)

 

 

Wareika Hill Sounds - Free The People (Honest Jon's Records, 2013)



The Upsetters & The Congos - Congoman Chant (Sessions, 2003)



Idjut Boys - Smoking Balls (Headinghome Recordings, 2010)



El Tigre Sound (LU, TWOETS, zweikommasieben)

Tags:  Top 5, Dub, El Tigre Sound, TWOETS

11. Juni 2014
Outranging Dub

«Moden und Musikstile vermischen sich heutzutage schneller und verschwinden auch so schnell sie erschienen sind wieder (Beispiel: Dubstep). Ich empfinde es allgemein so, dass die Jugend- und Subkulturen und deren Bewegungen am verschwinden sind, was wohl an der ständigen Verfügbarkeit von Allem liegt und dem Zeitgeist von heute entspricht.»


Faust (Vandalizm, Biel / Zürich)

Tags:  Dub, Vandalizm, Faust, Dubstep, Zeitgeist

6. Juni 2014
Dub Definition
Dub Definition

 «Bei Dub geht es prinzipiell um Bass und die Reduktion und Ausdünnen von Rhythmik und Klang. Gesang und Melodie eines Stückes werden teilweise oder ganz weggelassen, prinzipiell der Subtraktion folgend bis auf den Kern der Komposition. Der so geschaffene Raum ermöglicht das Experimentieren mit Mischtechniken und Effekten (Reverb, Delay, Phaser, Flanger, Pan…). Dub ist humorvoll, lebt von einer gewissen dadaistische Veranlagung die Zeit dehnen zu können und war der Anfang vom Sampling. Historisch gesehen ist Dub aus dem Roots-Reggae der 60/70er Jahren entstanden und heisst auch Erneutes Überspielen/to double. Seit den 90er Jahren ist dubbing in der elektronischen Musik ein festes Stilmittel und Dank den vielen Facetten der elektronisch produzierten Musik dem breiten Publikum ein Begriff. Lee Scratch Perry meinte mal: Anything can be dub.»


Greg Notter (ZH, D_u_bios)

Tags:  Lee Scratch Perry, Zürich, D_u_bios, Greg Notter, Dub, Definition

1. Juni 2014
Dub Story

https://soundcloud.com/spielfeld/spfpod020_vinter-kanslor 


«Vor ziemlich genau einem Jahr bin ich via Soundcloud auf ein spiel:feld Podcast gestossen, welcher einige Scheiben von Rhythm & Sound und Beat Pharamacy beinhaltete. Schon früher beiläufig von Stücken der besagten Interpreten beeindruckt, machte ich mich auf die Suche nach mehr und wurde nicht zuletzt auch durch new.com's dis ya wot mi gon' likk now-Mix besonders auf Dub aufmerksam. Eigentlich etwas paradox; ich, als auf Dub Techno fokusierter DJ, habe mich bis dahin nie richtig mit dem Ursprung des Stils befasst. Doch mittlerweile besitze ich eine kleine Auswahl von Dub Vinyls in meiner Sammlung, welche ich stets mit weiteren besonderen Scheiben erweitern werde.»


https://soundcloud.com/comfortnoise/new-com-dis-ya-wot


XEED (ZH, Echogarden)

Tags:  Dub, XEED, Echogarden, new.com, Rhythm & Sound, Beat Farmacy

30. Mai 2014
Dub Story

«Ich entdeckte Dub Mitte bis Ende der 90er Jahre mit den G-Stone-Geschichten und den Vienna Scientists-Releases, also eher in elektronisch eingesetzter Form. Von da an griffen die Arme dann sowohl in die Vergangenheit, wie in die unzähligen zukünftigen Äste des noch immer eifrig wachsenden Baumes.»

 

Mich Moser (BE, Luana Records)

Tags:  Dub, Mich Moser, Luana Records, Story, G-Stone, Vienna Scientists

28. Mai 2014
Rastafari

«Es ist sicherlich so, dass Dub, ob nun in seiner ursprünglichen oder in moderner Form, immer wieder auch andere Musikrichtungen beeinflusst hat. Das kommt und geht seit ich mich dafür interessiere. Aktuell kann man z.B. feststellen, dass Dubstep ziemlich langweilig geworden ist, dafür Dubtechno, welcher in den Neuzigerjahren schon mal gross war, wieder auf dem Tapet erscheint. Interssant finde ich auch, dass in Jamaica jüngere Prodzenten wieder Dubversions einspielen, was lange nicht mehr der Fall war.»


Raphael Gretener (ZH, dubsearch.ch)

Tags:  dubsearch.ch, Dub, Raphael Gretener, Rastafari, Dubstep, Dub Techno

26. Mai 2014
Dub Definition

 «Stell dir eine unendlich weite Fläche vor. Der Bass so penetrant wie die schiere Seite eines Berges. Das Treble wie das Zwitschern von Fledermäusen in einer Höhle. Geister rufen und fluchen dazwischen. Es ist laut, wie alles andere was dich umgibt. Von der Polizei Sirenen zu schnurren Handy-Benachrichtigungen. Und doch findet man einen Frieden darin, eine kontemplative, meditative Zone, die es tatsächlich schafft, alles zu verlangsamen und die Zeit zu finden, um wieder zu leben.»


El Tigre Sound (LU, TWOETS, zweikommasieben)

Tags:  Definition, El Tigre Sound, Dub, TWOETS

24. Mai 2014
Dub Szene Schweiz

 «In der Schweiz gibt es einige Produzenten und DJs, die sich mit Dub beschäftigen. Ich denke, dass in Genf wohl die grösste und konstanteste Dub Szene zuhause ist. OBF sind von Genf und leisten seit Jahren gute und kontinuierliche Arbeit. Das Tengu Colltective aus St. Gallen mischt soviel ich weiss auch gut mit. In Biel, wo ich selbst lange mitgeholfen habe Dub-Nächte zu organisieren, gibt es immernoch das Tribute Soundsystem und Kabra, auch junge Organisatoren machen ab und Dub Partys, wo Zenit teilweise auflegt. Kabra macht auch selbst immernoch straighte Dub Musik.»

 

https://soundcloud.com/bassvandalizm/yasmin-move-forward

 


Faust (Vandalizm, Biel / Zürich)

Tags:  Bass, Dub, Vandalizm, Faust, Tengu Colltective, OBF, Karba, Tribute Soundsystem

22. Mai 2014
Dub History

 «Schwierig zu sagen, wann ich Dub das erste Mal wahrgenommen hatte...

 

 ca. 1986/87 wegen The Clash’s Compilation Album...


 

 

 

1990 mit Lee Scratch Perry & Mad Professor - Mystic Warrior

 



1991 mit Massive Attack - Blue Lines




1992 mit The Orb - Blue Room




1993 mit der Massive Attack Meets vs. Madprofessor LP - No Protection




1994 mit Basic Channel - Quadrant Dub II.


 

Nie vergessen werde ich auch meinen ersten Besuch am Nothing Hill Gate Carneval 1995. Die Soundsystem-Kultur am Karneval hatte in der Zeit noch keine auferlegten Gesetze und war kommerziell noch unberührt; jedes Haus, jede Strassenecke war im Groove -  pulsierende Bässe, typische off Shruds/Stabs, mehrheitlich reiner Reggae und Dub, Jamaican/Carribean Power, ein riesen Erlebnis.


Insgesamt war das Entdecken von Dub ein sehr langer Prozess, welcher fast 8 Jahre gedauert hat.»


Greg Notter (ZH, D_u_bios)

Tags:  Massiv Attack, Lee Scratch Perry, Zürich, D_u_bios, Greg Notter, Dub, Soundsystem

20. Mai 2014
Rastafari

 «Es ist immer spannend, wenn es eine Musikrichtung schafft Leute mit zu ziehen, die damit etwas aufbauen. Mir persönlich geht es bei der Musik im Allgemeinen aber nur um die Musik selbst, alles drumherum bleibt sekundär. Eine Szene und vor allem - Menschen im seinem Umfeld zu haben, mit denen man sich über eine Musikrichtung austauschen kann, ist schön und kann auch sehr kreativ sein. Ob es dann wirklich eine Bewegung, oder gar eine Religion benötigt, wage ich zu bezweifeln, da ich selbst auch nichts von Religionen halte. Eine Bewegung, oder Glaubensrichtung gar mit einem bestimmten Musikstil zu bewerben fände ich abstrus und unehrlich.»


XEED (ZH, Echogarden)

Tags:  Dub, XEED, Echogarden, Rastafari

18. Mai 2014
Outranging Dub

«Ob jetzt auf der Kopf- oder der Herzebene: Am ehesten erreichen mich von den von Dub inspirierten und weitergedachten Sachen die angenehm vertrackten, meist breakigen Werke. Dabei sind alle möglichen Tempos und Stimmungen willkommen, von meditativ bis antreibend. Zweifellos gibt es beispielsweise auch beim Dub-Techno wunderbare Momente, nur lässt da meine Aufmerksamkeit vergleichsweise früh wieder nach. Wenn es für das Gehör spannend bleibt und erst noch die Brustgegend trifft: Jackpot!»

 

Mich Moser (BE, Luana Records)

Tags:  Dub, Mich Moser, Luana Records, Inspiration,

16. Mai 2014
Dub Story


 «Vermutlich hatte ich Dub das erste Mal bewusst wahrgenommen, als ich mir die LP Reggatta De Blanc von The Police angehört hatte.»


El Tigre Sound (LU, TWOETS, zweikommasieben)

Tags:  The Police, Dub, El Tigre Sound, Dub, TWOETS

14. Mai 2014
Top 5: Dub

 Paul Blackman ‎– Earth Wind & Fire (Rockers International, 1979)

 


Rhythm & Sound ‎– See Mi Yah (Burial Mix, 2005)


 

Sandoz - Strike Fire (Soul Jazz Records, 2006)

 

discogs

 

The Aggrovators meet Prince Phillip - Satta Dread Dub (World Music Network, 2005)



Hatti Vatti - Different Music (Mindset, 2009)



Faust (Vandalizm, Biel / Zürich)

Tags:  Dub, Vandalizm, Faust, Top5

12. Mai 2014
Dub Definition

 «Dub besteht in erster Linie aus Drums und Bass. Um dieses Grundgerüst entstehen die Tracks, welche zumindest traditionell Variationen einzelner Riddims waren, welche wiederum das Grundgerüst eines jeden Reggaesongs bildeten. Je nach Produzent sind Echos, Gesangselemente oder Melodiefragmente zusätzliche Bestandteil, die zusammen mit dem repetivien Moment eine eigenständige, sich stark vom origingalen Song unterscheidende Version entstehen lässt.»


Raphael Gretener (ZH, dubsearch.ch)

Tags:  dubsearch.ch, Dub, Raphael Gretener, Definition

10. Mai 2014
Rastafari
Rastafari

 «Ich stimme zu, das Dub über Musik hinaus geht. Neben der Musik hat Dub auch seine visuelle und politische Sprache. Es gab einige bekannte Rastafari-Produzenten und Musiker, die die Musik mitgeprägt haben. Es ist aber nicht so, dass die Rastafaribewegung den Reggae oder den Dub erfunden hätte. Vielmehr ist aus dem speziellen Zustand des Landes, Jamaica war lange in einer wirtschaftlichen und politischen Depression, die Identität der Musik mit dem Spirituellen der Rastafari angereichert worden.

 

Diese Identität ist auf positiven Grundsätzen aufgebaut. Man wollte etwas bewegen und daran zu glauben, insofern ist es ein Segen. Die Musik hat den Jamaicans eine positive Identität geben und auch neue Chancen eröffnet.»


Greg Notter (ZH, D_u_bios)

Tags:  Zürich, D_u_bios, Greg Notter, Dub, Rastafari

8. Mai 2014
Outranging Dub

 «Ich beschäftige mich schon seit ich denken kann mit elektronischer Musik und habe zahlreiche verschiedene Genres gehört und gespielt. In meiner Kindheit nahm Trance und Rave eine grosse Rolle ein, was mich dementsprechend prägte.

Seit einigen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Dub Techno, bei welchem mich, wie auch früher schon bei Trance oder nach wie vor im Ambient/Drone-Bereich, die Sphären, die erzeugten Emotionen, der Hypnosezustand, die Vielfalt, die Tiefe und Tiefgründigkeit und einfach die Klangästhetik von zahlreichen Produktionen an sich besonders fasziniert. Auch der Fakt, dass es eine verhältnissmässig kleine Nische ist, in der ich meiner Individualität und Kreativität freien Lauf lassen kann, ist mit einer der Gründe, warum Dub Techno einen festen Platz in meinem Leben und in meinem Herzen gefunden hat.»


XEED (ZH, Echogarden)

Tags:  Dub, XEED, Echogarden, Dub Techno

6. Mai 2014
Dub Definition

«Nur auf die Musik bezogen ist Dub für mich ein reissfestes Tuch aus tiefen  Frequenzen, das alle erdenklichen Elemente, je nach Bedarf mehr oder weniger kontrolliert, auf sich rumhüpfen oder kanalisieren lassen kann.»

 

Mich Moser (BE, Luana Records)

Tags:  Dub, Mich Moser, Luana Records, Defintion

4. Mai 2014
Rastafari

 «Ob die Verknüpfung von Dub mit der Rastafari-Bewegung als Fluch oder Segen angeschaut werden muss, ist schwierig zu beantworten. Ich denke die Spiritualität ist bei Dub wirklich spürbar, deshalb auch die Meditationsgeschichte. Aber religiöse Verknüpfungen und andere Dogmatisierung jeder Art lehne ich grundsätzlich ab. Aus meiner Sicht ist Dub eine Öffnung, welche das Mischen von Sounds und Effekten, wie auch Genres und Epochen zulässt und somit ein Experimentierfeld darstellt.

Ich erinnere mich an einen Besuch einer Cultural Warriors-Veranstaltung im Genfer Dub-Club, an welchem Aba-Shanti-I spielte. Der Sound war purer und roher Steppers-Dub. Unterstützt mit dem entsprechendem Sound System und einem wummerndem Bass, war es für mich purer Rave Sound, mit meditativen Charakter. Entsprechend gingen wir zu der Musik ab. Die Rastas und Puristen im Club hatten wenig Freude an uns tanzenden White Boys und mahnten uns zur Zurückhaltung. Leider ein wenig ein Zeichen von Uneasyness und Dogmatisierung in diesem Zusammenhang.

Man kann Jah einfach als Begriff für die Kraft und Spiritualität der Musik sehen, so lässt es sich auch besser akzeptieren. Jedem seine Interpretation.»


Faust (Vandalizm, Biel / Zürich)

Tags:  Bass, Dub, Vandalizm, Faust, Cultural Warriors, Aba-Shanti-I

2. Mai 2014
Dub Inspiration

 « Neue Genres werden häufig zu Definitionszwecken und aus reinen Verlegenheit definiert. Streng genommen bewegen wir uns auf einen Zerfall der Musikstile hinzu. Heute stellen Länder, Regionen und Städte, demzufolge die darin lebenden Personen die Kategorien dar und verflüssigen die Musikrichtungen. Dub ist hier mal Genre, da mal Stilmittel, woanders eine Herausforderung. Ich versuche mich daher nicht nur in einem Genre aufzuhalten. Von wo her die Musik kommt –Space & Klangfarben – ist für mich fast entscheidender, als in Genres zu denken. Mit new.com, Lukem und Qwan Studios habe ich grossartige Sparringpartner und eine wahnsinnige Quelle aus sich immerzu mutierenden Genres, von welchen ich momentan dubwised electronic Music am spannendsten finde.»


Greg Notter (ZH, D_u_bios)

Tags:  Zürich, D_u_bios, Greg Notter, Dub, new.com, Qwan Studios, Genres

30. April 2014
Dub Story


 «Die erste Berührung mit Dub machte ich im Jahre 1985 eher zufällig, als ich im einzigen Plattenladen der Stadt Zug die Dub Syndicate-Platte North Of The River Thames gekauft hatte und auf einen Schlag mitten im Geschehen war. Die LP wurde auf dem damals sehr wichtigen Label On-U Sound veröffentlicht und von Adrian Sherwood produziert, sowie neben dem Dub Syndicate von Augustus Pablo auf der Melodica begleitet. Mit diesen Koordinaten kommt man schon recht tief rein in den Dub.»


Raphael Gretener (ZH, dubsearch.ch)

Tags:  dubsearch.ch, Dub, Raphael Gretener, On-U Sound, Dub Syndicate, Adrian Sherwood

26. April 2014
Dub Definition

 «Dub ist spannend, andersartig und reduziert. Eine durch gezielte Effekte gespickte Musikrichtung mit Geschichte und Hintergrund, die mich, als inspirierende Quelle, elektronische Musik aus einem anderen Blickwinkel wahrnehmen und lieben lässt. Mit dem geraden 4/4-Takt und klar definierten Elementen gross geworden ist Dub, neben Drum'n'Bass, foundation Dubstep und zahlreichen Ambientrichtungen eine ganz andere Welt, die mich erst richtig mitreissen konnte, als ich genauer hinhörte und bereit war die Musik zu verstehen.»


XEED (ZH, Echogarden)

Tags:  Dub, Definition, XEED, Echogarden, Dubstep

24. April 2014
Dub Inspiration

 «Aus den Genres, welche von Dub inspiriert sind, interessieren mich vor allem die Bass-Geschichten. Ich denke da passiert viel Spannendes, von Noise bis Clubmusik. Es ist ein sehr offener Begriff und deshalb Genre-übergreifend, was mir sehr gefällt. »


Faust (Vandalizm, Biel / Zürich)

Tags:  Bass, Dub, Vandalizm, Faust

21. April 2014
Top 5: Dub

16 Bit – Serum (Mindset, 2009)


 

Akkord ‎– Navigate (Houndstooth, 2013)

 

 

Klaus – Strafe (Tanum, 2013)

 

 

TRG & Dub U - Losing Marbles (Hotflush Recordings, 2008)

 

 

FIS - Steeper (Exit Records, 2012)

 

https://vimeo.com/56292984

 

Mich Moser (BE, Luana Records)

Tags:  Top5, Dub, Mich Moser, Luana Records

16. April 2014
Dub Szene Schweiz

 « Es gibt in der Schweiz viele Leute die sich mit Dub und Dub-verwandter Musik auseinandersetzen. Immer wieder lerne ich neue Leute kennen, die ziemlich vorlegen oder den Gestandenen in nichts nahestehen. Die Szene für Bass, Rhythm & dubwised electronic music ist somit wahnsinnig vielseitig und sehr aktiv – das Verständnis für tiefe Frequenzen ist definitiv vorhanden. Dank meinem Studiopartner Marius Neukom aka new.com (dubexmachina, bold, comfortnoise), der mich immer auf dem neuesten Stand hält, habe ich einen guten Einblick in das nationale und internationale Bass-Musik-Geschehen.

Die Roots Szene in Zürich ist sehr aktiv im Exil, Stall 6 oder Roten Fabrik. Die Romands haben immer wieder viel Erfolg mit Ihren Produktionen in Frankreich und auf meiner To-Do Liste in nächster Zeit ist jedenfalls ein Event mit dem Tengu Soundsystem aus St. Gallen. Anscheinend ist dies zur Zeit eines der besten und authentischsten Bass-Soundsystemen der Schweiz.»


Greg Notter (ZH, D_u_bios)

Tags:  Zürich, comfortnoise, Rhythm, D_u_bios, Greg Notter, Dub, Tengu Soundsystem

16. April 2014
Dub History
Dub History

via www.autoculture.org

Tags:  Dub, Soundsystem, History

14. April 2014
Outranging Dub

 «Ich habe, als ehemaliger DnB-DJ, die ganze Dubstep-Szene mit einem gewissen Interesse verfolgt, aber recht wenig davon auch gekauft. Wirklich interessant finde ich, was aus dieser Szene oder anders gesagt, als nächster Schritt nach Dubstep so alles passiert ist. Dabei auch die für England eher untypische Öffnung nach aussen, vor allem in Richtung Berlin und damit in Richtung Techno. Auch wenn da nichts mehr vom Dub übrig blieb, gehört das irgendwie doch dazu. Ansonst interessiert und berührt mich nach wie vor der analoge ursprüngliche Dub aus Jamaica am meisten. Die Faszination für die Studiotüfteleien und die daraus resultierenden Ergebnisse ist ungebrochen.»


Raphael Gretener (ZH, dubsearch.ch)

Tags:  dubsearch.ch, Dub, Raphael Gretener, Jamaica, Techno

12. April 2014
Top 5: Dub

Rhythm & Sound w/ Willi Williams See Mi Yah (Burial Mix, 2005)


 

Patrick Andy - Version of Leave The Door (Digikiller Records, 2011)

 

 

Teddy Irie ‎– Version of We Rule The Border (Harry J Records, 1986)

 

 

Nitty Gritty ‎– Version of Hog In A Minty (Jammy's Records, 1985)

 

 

Alien dread In Dub With Martin Campbell & Hi Tech Roots Dynamics - Ashanti Dub (Log On!, 2012)

 

Discogs

 

XEED (ZH, Echogarden)

Tags:  Top5, Dub, XEED,

10. April 2014
King Tubby
King Tubby

via www.largeup.com

Tags:  Dub, King Tubby, Studio

10. April 2014
Rastafari

 «Man soll zu jedem Zeitpunkt respektieren, woher etwas kommt oder wie es entstanden ist. Die Rastafari-Bewegung als solches habe ich nur begrenzt selber mitbekommen. Heute darf man sicher behaupten, dass Dub schon lange nicht mehr «nur» ein reines Rasta-Movement ist. Es ist schön, Reggae und artverwandtes als Teil seiner Herkunft und Religion zu sehen, mittlerweile haben sich – nicht zuletzt auch durch die Offenheit der Begründer – die vielen Entfaltungen aber schon in diversen anderen Ecken der Gesellschaft etabliert, was auch wünschenswert ist


Mich Moser (BE, Luana Records)

Tags:  Luana Records, Rastafari, Dub, Mich Moser

8. April 2014
Dub Story

 «Dub hatte ich das erste Mal durch Radio Dadio in Biel, ein Steppers-Dub Soundsystem, kurz nach der Jahrtausendwende wahrgenommen. Ich hörte schon als Teenie Dub (Kiffen und so), aber so richtig bewusst setze ich mich mit Dub durch den Kontakt mit Zenit, Dada (heute Jah Kabra) und Koolkat auseinander. Ich war damals inmitte der Grime Welle, als plötzlich Dub und Grime sich zu verschmelzen begannen. Eine Offenbarung. Wir vereinten uns dann später zu einer Crew.»


Faust (Vandalizm, Biel / Zürich)

Tags:  Dub, Vandalizm, Faust, Entdeckung, Grime

26. Januar 2014
Top 3: Acid House

Als erstes etwas Wildes: 

Bobby Konders - Nervous Acid  (Massive B, 1992)


 

Ein Hit von früher:  

A Guy Called Gerald - Voodoo Ray ( Warlock Records, 1988)

 

 

Gibt es ein Joker?: 

Manna - Transport Of Delight ( Apollo/R&S, 1995)

 

... geht zwar schon Richtung Techno, schön sphärisch. Hör den Track momentan oft, ich hoffe das zählt auch. 

 

 

 

Lukas Siegwart (Lovestream; ZH)

Tags:  Top3, Acid House, Siegwart

17. Januar 2014
Echo 106
Echo 106

«Eine Harrasse für den Roland TR-707 müssen wir zum Glück nicht zu jedem Auftritt mitbringen, eine solche findet man in jeder Location irgendwo.»

 

Hansruedi Oneosix (SZ, Echo 106, Mathematics Recordings, Lux Rec.)

Tags:  BOLD #3, Echo 106

17. Januar 2014
Künstler Schweiz

«Ich denke im internationalen Bereich gibt es so etwas wie ein window of opportunity; verschiedene Faktoren die zusammenspielen, die zum grossen Teil auch unabhängig vom Künstler sind. Und nur wenn man zur richtigen Zeit das Richtige macht, dann schafft man den Durchbruch; sprich ein Release, welches auch Anklang findet. Dieser internationale Durchbruch kann allerdings nicht mit dem nationalen Erfolg gleichgesetzt werden, denn die Labels bleiben international, oder besser, einfach nicht schweizerisch (mit der Ausnahme von Lux Rec.). Deshalb braucht es wohl für einen nationalen Durchbruch viel zusätzliches hustlin’, um die internationale Aufmerksamkeit auch auf das Nationale zu übertragen. Das kommt dann nicht unbedingt von den Labels aus, sondern muss auch von den Künstlern kommen. Und so wie ich das sehe, hustlen weder Deetron noch Echo 106, was ich auch als das Richtige empfinde. Vielleicht könnte man schneller mehr erreichen, aber sollte man das? UR und so?»


Guy Joshua (LU, zweikommasieben)

Tags:  Schweiz, Guy Joshua, Deetron, Echo 106, Lux Rec.

10. Januar 2014
Deetron Entdeckung

«Es ist noch gar nicht so lange her, dass ich mit Deetrons Musik in Berührung gekommen bin. Wenn ich mich recht erinnere, war es mit der 12“ Starblazer / Solar Surge, 2011.»


 

Gray Chalk (Radiorifle, Bern)

Tags:  Gray Chalk, Deetron, Entdeckung, Solar Surge

9. Januar 2014
BOLD #3 - Plakat
BOLD #3 - Plakat

Dubexmachina + Hula Honeys + zweikommasieben

Tags:  BOLD #3, Komplex Klub, Echo 106, Deetron, ink!, Cio

8. Januar 2014
Top 3: Acid House

Oh das wird schwierig, mich auf drei zu beschränken. Ich nehme zwei Klassiker und einen neuen Tune:

 

Phuture - Acid Trax (Trax Trax, 1987)


 

Fingers Inc. - Acid Attack (Jack Trax, 1988)

 

 

Omar S - Solely Supported (FXHE Records, 2010)

 

 

Alex Dallas (Drumpoet Community, Club Zukunft, ZH)

Tags:  Top3, Acid House, Alex Dallas

6. Januar 2014
Acid House Welle

«Der Grund für das erneute Interesse an Acid House - das aber schon sehr stark am abkühlen ist - ist wohl auf drei Bereiche zurückzuführen:


Erstens konnte sich das Element nach einer vollkommenen Übernutzung wieder etwas erholen. Eine Acid-Line zeigte wieder eine Wirkung durch ihre Abgrenzung von anderem.

 

Zweitens erlebte der ganze Bereich von Chicago House viel Aufmerksamkeit und als direkte Konsequenz daraus entstand auch wieder ein Interesse für Acid (da könnte man jetzt die Huhn und Ei Frage stellen...). Vielleicht könnte man denn Anfang dieses Prozesses irgendwo bei Nu Rave finden.

 

Im dritten Bereich schmeiss ich jetzt einfach ein paar Faktoren rein die zusammenhängen: Da wären die Entstehung vom Jakbeat im Amerikanischen Raum: Traxx, D’Marc Cantu, Steve Summers und so produzieren reduzierten (auch auf Acid reduzierten) Chicago House. Dann weiter der aufkommende Fetisch um analoge Produktion: Eine TB-303 ist wohl das Geräte, welches diesen Fetisch am Besten befriedigt und eine Logik von analoger Produktion sowohl in der Handhabung als auch in ihrer Geschichte am stärksten widerspiegelt. Ein letzter Faktor ist sicher auch das Interesse an „Outsider-House“ gelabelten Geschichten (ich könnt gleich loskotzen wenn ich den Begriff höre): L.I.E.S., Créme, Bunker, M<O<S, etc. verweisen klar auf die zwitschernden Bassline, die 808 Rhythmus-Struktur, usw. 


Zu dem wie ich das erlebt habe: Leute wie Ben UFO, oder auch Bok Bok, begannen in ihren Bass Sets auch wieder vermehrt wieder Acid-Geschichten zu spielen. Daraus entstand auch für mich das Interesse an Chicago/Jakbeat/Acid. Das war ungefähr vor drei Jahren. Und in den letzten zwei Jahren waren die ganzen analogen Produktionen, die harten Acid Techno Sachen aber auch Chicago House omnipräsent. Das Interesse an Acid ist jetzt allerdings wieder am schwinden. Das ist auch gut so. Denn es braucht ein Weiterdenken, nur Acid House kann nicht die Lösung sein. Auch eine TB-303 muss sich an eine Post-Situation gewöhnen.»

Guy Joshua (LU, zweikommasieben)

Tags:  Ben UFO, Acid House, Guy Joshua, TB-303, Traxx, Jakbeat

4. Januar 2014
Künstler Schweiz

«Ich denke, dass wir in der Schweiz zu oft dazu neigen, etwas erst zu schätzen wenn die Aufmerksamkeit von Aussen gross ist. Es geht doch zu oft darum wie gross ein Name ist, bevor der gemeine Schweizer die Qualität registriert.»

Gray Chalk (Radiorifle, Bern)

Tags:  Schweiz, Szene, Gray Chalk, Qualität

1. Januar 2014
Szene Schweiz

«Die Schweizer Szene braucht generell ein professionelleres Umfeld, also Booking Agenturen, Managements und mehr Labels. Eine höhere Akzeptanz, mehr Support der Kulturinstitutionen und mehr Rückhalt aus den eigenen Reihen.»

 

Alex Dallas (Drumpoet Community, Club Zukunft, ZH)

Tags:  Schweiz, Szene, Alex Dallas, Zürich

1. Januar 2014
BOLD #3 - Deetron
BOLD #3 - Deetron

Tags:  BOLD #3, Deetron

30. Dezember 2013
Acid House Welle

«Acid House kann wild und zerreisserisch sein. Auf der anderen Seite kann Acid psychedelisch und harmonisch daher kommen und ist definitiv eine Abwechslung zum "gewöhnlichen" House und Techno. Acid House ist anspruchsvolle Musik. Es hatte bei mir etwas länger gedauert, bis ich mich mit Acid angefreundet hatte. Doch mittlerweile packt mich der Virus immer mehr – ist auch gut so!»

  

Lukas Siegwart (Lovestream; ZH)

Tags:  Siegwart, Lovestream, Zürich, Schweiz, Acid House

27. Dezember 2013
Deetron Entdeckung

«Ich hab den „Palm Leaves“-Track von Gerd in einem Boiler Room Set von Motor City Drum Ensemble gehört und mir die Platte gekauft. Auf der B Seite der Platte waren dann zwei Remixes von Deetron, die ganz okay waren. Mir war damals aber noch nicht bewusst, dass er aus der Schweiz kommt — und da die beiden Remixes nicht so „mindblowing“ waren hab ich mich auch nicht weiter darum gekümmert. Das nächste Mal in Kontakt mit ihm kam ich an der Stadtfrequenz-Party in der Schüür.»

Guy Joshua (LU, zweikommasieben)

Tags:  Deetron, Entdeckung, Guy Joshua, Boiler Room, Motor City Drum Esemble

25. Dezember 2013
Top 3: Acid House

TM404 - 303/303/303/303/606 (Kontra-Musik, 2013)


 

Terekke - Pf pf pass (L.I.E.S., 2011)

 

 

Generation Next - Acid Alcohol (7 Days Ent., 2013)

 

 

Gray Chalk (Radiorifle, Bern)

Tags:  Top3, Acid House, Gray Chalk

19. Dezember 2013
Entdeckung Deetron

«Deetron entdeckte ich so im Jahre 1998 durch seine 12" auf Compost als Procreation. Die Scheibe war damals sehr futuristisch und hat mich weggehauen. Ich kannte aber seinen Namen schon länger durch seine Gigs in Zürich.»

 

Alex Dallas (Drumpoet Community, Club Zukunft, ZH)

Tags:  Deetron, Drumpoet, Alex Dallas, Zürich, House, Procreation

16. Dezember 2013
BOLD #3 - Plakat
BOLD #3 - Plakat

Tags:  BOLD #3, Komplex Klub, Echo 106, Deetron, ink!, Cio

16. Dezember 2013
Künstler Schweiz

«Aus meiner Sicht tut sich die Schweiz immer etwas langsam mit Elektronischer Musik. Wir haben eine kleinere Szene im Vergleich zu anderen Länder, was es für Künstler wie Deetron und Echo 106 am Anfang schwieriger macht, sich in der Schweiz frei austoben zu können.»

 

Lukas Siegwart (Lovestream; ZH)

Tags:  Echo 106, Deetron, Siegwart, Lovestream, Zürich, Schweiz

13. Dezember 2013
Szene Schweiz

«„Fuck you“-Attitude und Theorie.

 

In der Schweiz brauchen wir mehr eigene Labels, auf welchen Musik erscheint und mehr Produzenten. Wir brauchen eine eigene Szene und müssen uns weniger an anderen orientieren. Es sollen auch ohne Kompromisse gewisse Dinge abgelehnt werden. Mehr Experimente! - Weiter muss über das Ganze reflektiert werden. Eine gemeinsame Ästhetik und Sprache muss her. Wir können nicht nur feiern, sondern müssen auch über das Ganze nachdenken.»

Guy Joshua (LU, zweikommasieben)

Tags:  Schweiz, Szene, Feiern, Ästhetik, Guy Joshua

11. Dezember 2013
WOW Echo 106
WOW Echo 106

 «Das Echo 106 auf Mathematics releast ist grossartig! Es zeigt wie unsere globale Gesellschaft funktioniert und wie spannend es für Amerikaner ist, Musik aus Europa zu entdecken und auch zu releasen. Juan Atkins hatte mir bei seinen Besuchen in der Dachkantine und der Zukunft immer wieder davon erzählt, wie angetan und inspiriert er in den 80ern von Acts aus Europa war. "It felt like the future", meinte er einmal schlicht und ergreifend. Ähnliches haben mir auch Derrick, Carl und andere Bekannte aus Detroit erzählt.»

 

Alex Dallas (Drumpoet Community, Club Zukunft, ZH)

Tags:  Acid House, Detroit, Alex Dallas, Zürich, Mathematics

9. Dezember 2013
Acid House Welle

 «In der Musik kommen alle Genre wieder zurück, so auch Acid House. Alte Sachen werden mit neuen kombiniert und wecken erneutes Interesse. Es gibts ein Release, über welches alle sprechen und dann interessieren sich plötzlich alle wieder dafür. Das kumuliert sich dann hoch.

Ich bin nicht sehr stark in Vergangenes verwurzelt, alte Sachen sind mir oft schlicht zu ravig. Ich finde mich in eher in den neuen Ansätzen…»

 

Gray Chalk (Radiorifle, Bern)

Tags:  Acid House, Bern, Gray Chalk, Club d'Essai

7. Dezember 2013
Entdeckung Deetron
Entdeckung Deetron

«Das erste Mal hatte ich Deetron mit seinem Track Starblazer im Sommer 2011 wahrgenommen. Damals wusste ich noch nicht, dass er aus der Schweiz kommt.»

 

Lukas Siegwart (Lovestream; ZH)

Tags:  Deetron, Siegwart, Lovestream, Zürich, House

5. Dezember 2013
Szene Schweiz
Szene Schweiz

 «Ich denke momentan ist die Schweizer Szene der elektronische Tanzmusik auf guten Weg, es gibt viele junge Leute die fantastisches machen. Neue Formate wie der Club d'Essai in Bern bieten Platz für Austausch und bringen mehr Zusammenhalt in der Szene. Grundsätzlich haben wir für die Grösse des Landes eine unglaublich hohe Dichte an Qualität. Mangelndes Interesse in der breiteren Masse stehen dem jedoch etwas entgegen.»

 

Gray Chalk (Radiorifle, Bern)

Tags:  Szene Schweiz, Bern, Gray Chalk, Club d'Essai

2. Dezember 2013
Top 3: Acid House

Armando - Don't Take It (Thomos Edit(Let's Pet Puppies, 2007)


 

MPIA3 - Acid Badger (R & S Records, 2012)

 

 

Perseus Traxx - Andromeda (Archeology, 2008)

 

 

Guy Joshua (LU, zweikommasieben)

Tags:  Top3, Acid House, Guy Joshua

27. November 2013
Jungle & Breakbeat

«Für das wiederaufgeflammte Interesse an Jungle und frühen Breakbeat aus England gäbe es wohl zwei verschiedene Erklärungen: Eine zynische Variante, die das ganze im Sinne einer Reynold'schen Retromanie als Wiederverwertung und Wiederkäuen einer kulturellen Bewegung der 90er begreifen würde. Und ein positive, affirmierende Position, die dieses Interesse als Pflege und Aktualisierung eines wichtigen Erbes sähe. Man muss jedoch glaub ich auch sehen, dass die Engländer selbst diese Stile nie "vergessen" haben - auf dem Festland besteht wohl einfach jetzt nach der Ausdifferenzierung von Dubstep das Bedürfnis, sich auch intensiver mit dessen Wurzeln auseinanderzusetzen.»

 

Leisure Options (LU; Korsett, Hood Regulators)

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24. November 2013
Grime

 

«So 2006 oder 2007 habe ich Mary Anne Hobbs' Show auf Radio 1 entdeckt und damit Grime und Dubstep. Ich habe mich dann aber mehr für Dubstep interessiert. Erst Jahre später erlebte ich Elijah & Skilliam an einer Party am Rande des Sónar im Razzmatazz – das ging schon mächtig ab.»

 

Uhuruku (ZH, uhuruku.tumblr.com, Secret Thirteen)

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24. November 2013
BOLD #2 - Bake
BOLD #2 - Bake

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21. November 2013
Grime Story

«Das erste Mal haben wir Grime 2003 wahrgenommen, mit   Boy in da Corner  von Dizzee Rascal. Danach entdecken wir 2005 per Zufall ein Grime Mixtape von DJ Detect. Dann aber wurden wir mit Vorläufersound des Grime konfrontiert, wie Ruff Sqwad, Kamikaze, Kano etc.»

 

La Vie C'est Facile (BE; La Ménagerie / Tomorrow is Today)

Tags:  Techno, Grime, Ruff Sqwad, La Vie C'est Facile, Kano

19. November 2013
Jungle & Breakbeat

«Zurzeit gibt es in der elektronischen Musik keine wirklich innovative Stilrichtung, daher ist das wiederaufgeflammte Interesse an Jungle und frühen Breakbeat aus England nicht erstaundlich. Jungle hat anfangs der 90er Jahre den Dancehall in Grossbritannien auf grossartige Weise transformiert und zusammen mit Techno auf dem Kontinent die Klubkultur durch und durch revolutioniert. Diese Sounds haben mächtige Emotionen geweckt. Sie waren prägend für das Leben vieler Menschen. Ihr Revival ist zunächst einfach Nostalgie und Einfallslosigkeit. Sicher auch Geschichtsbewusstsein. Und schliesslich: Auch eine grossartige Inspiration angesichts ihrer Rohheit und nach wie vor intakten Wirkung auf dem Dancefloor! »

new.com (ZH, comfortnoise, dubexmachina)

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17. November 2013
BOLD #2 - Big Kowton
BOLD #2 - Big Kowton

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15. November 2013
Top 3: Grime

XTC - Functions On The Low  (Ruff Sqwad, 2004)


 

Bloom - Maze Temple (Lost Codes, 2013)

 

 

Visionist - Snakes (Leisure System, 2013)

 

 

Leisure Options (LU; Korsett, Hood Regulators)

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14. November 2013
Grime Story
Grime Story

 

«Wenn man sich für die verwandtschaftlichen Beziehungen von Grime, Jungle und Dubstep interessiert, ist Simon Reynolds Konzept vom 'Hardcore Continuum' spannend.»

 

Uhuruku (ZH, uhuruku.tumblr.com, Secret Thirteen)

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13. November 2013
BOLD #1 - Party
BOLD #1 - Party

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13. November 2013
Techno Szene Schweiz

«Für die Entwicklung der Szene für elektronische Musik sind wir aus meiner Sicht in einer offenen und daher eher privilegierten Situation. Denn ich blicke auf Zeiten zurück, in denen es ein Gedränge gab und in einzelnen Fällen sogar Neid und Destruktivität in sehr unerquicklichen Szenen zum Vorschein kamen. Weil es im Moment aber kaum viel an Prestige oder gar Geld zu holen gibt, sind vor allem jene aktiv, die primär Spass an der Musik haben. Die Szene entwickelt sich von alleine, weil es viele neugierige, vernetzte, kooperationsfreudige und auch geschichtsbewusste Produzenten, DJs, Promoter, Klub-Betreiber und natürlich auch Klub-Besucher und Musik-Konsumenten gibt, die sich auch in unterschiedlichen Subkulturen bewegen können. Die Richtung brauche ich nicht gar nicht vorauszusehen, diesbezüglich lasse ich mich nämlich gerne überraschen. Jedenfalls freue ich mich über eine ganze Reihe von ausgesprochen spannenden und vielseitigen Projekten, in die ich zurzeit involviert bin: Keep your ears and eyes open!»


new.com (ZH, comfortnoise, dubexmachina)

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12. November 2013
Special Request
Special Request

BOLD: Der englische Produzent Paul Woolford hat als Special Request eine LP auf Houndstooth veröffentlicht. Der Sound darauf klingt wie die Schnittmenge von Martyn und Kowton. Stimmst ihr dem zu? 

«Tatsächlich gleicht der Sound von Special Requests vom Ton und Aufbau her stark dem, was Kowton momentan macht. Im Gegenzug sehen wir weniger Gemeinsamkeit mit Martyn, den man von einer etwas saubereren Seite kennt.»

 

La Vie C'est Facile (BE; La Ménagerie / Tomorrow is Today)

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11. November 2013
Martyn Love

«Martyn habe ich ehrlich gesagt nicht mehr wirklich verfolgt. Was ich zuletzt bewusst mitgekriegt habe, war die Nummer, die er für Inga Copeland gemacht hat - 'A&E' (2013, Hippos In Tanks). Die fand ich ziemlich toll. Martyn war aber eine Zeit lang schon ziemlich prägend für diese eher technoideren Bass-Geschichten, die doch die letzten Jahre geprägt haben. »



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11. November 2013
Kowton Feed
Kowton Feed

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9. November 2013
Jungle & Breakbeat

«Hardcore Will Never Die! 

 

Auch neben den üblichen Verdächtigen haben sich immer wieder Produzenten dem Breakbeat und Jungle gewidmet (Ich finde bspw. Neil Landsrumms Lord For £39 oder Luke Viberts Alter Ego Amen Andrews resp. Spac Hand Luke spannend). – Where Were U In '92? also ich hab da als Siebenjähriger wohl gerade David Hasselhoff's Everybody Sunshine auf meinem Walkman rauf und runter gespult. – So wie sich der 4-to-the-floor Clubsound im Radio und an Volksfesten durchgesetzt hat, ist es für mich verständlich dass sich wieder mehr Leute auch für Breaks begeistern lassen.»

Uhuruku (ZH, uhuruku.tumblr.com, Secret Thirteen)

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8. November 2013
Grime Story

«Vom Techno, House und Dub her kommend, habe ich mir Ende 2006 den Dubstep erschlossen und sofort begriffen, dass er mich aus der fürchterlichen Ödnis des sogenannten „Minimal“ retten wird. Weder Hip Hop noch Drum’n’Bass habe ich je systematisch auf dem Radar gehabt. Beim Diggen bin ich auf Wiley gestossen und habe Grime dann auch an den ersten Dubstep-Partys gehört… Auch wenn ich durchaus höre, inwiefern Grime ein wichtiger Vorläufer von Dubstep ist: Es hat nie gefunkt! Diese Musik findet mir zu sehr im Intellekt statt. Die Instrumentals erscheinen mir oft kalt, und die Raps zelebrieren eine wütende Hektik. Grime hat leider unfreiwillig bewiesen, wie schlecht Hass als treibendes Moment für die Entwicklung einer Kunstform taugt, die darauf angewiesen ist, dass Menschen zusammen kommen und ihr Ego auch zurück stellen können. Mir fehlen die Kombination von Energie, Wärme und Räumlichkeit, die ich im Dub, Techno, House und eben auch Dubstep seit jeher suche – und auch finde.»

new.com (ZH, comfortnoise, dubexmachina)

Tags:  Wiley, new.com, Grime, Minimal, Dubstep

8. November 2013
Plakat
Plakat

bold [boʊld] #zwei

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6. November 2013
Techno Szene Schweiz

«Die Schweizer Szene der elektronischen Tanzmusik geht wohin sie will. Wir von unserer Seite her sind für die Förderung entstehender Ströme, sowie die Sensibilisierung des Publikums für neue Trends.»

 

La Vie C'est Facile (BE; La Ménagerie / Tomorrow is Today)

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5. November 2013
Martyn-Love
Martyn-Love

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4. November 2013
Top 3: Jungle

Dubtronix feat. G E Real – Screw Face (Sub Assertive Sounds, 1994)


 

Photek – Ni-Ten-Ichi-Ryu (Two Swords Technique)(Science, 1996)

 

 

Mordant Music – Nothing Here Of Any Value (Mordant Music, 2013)

 

Uhuruku (ZH, uhuruku.tumblr.com, Secret Thirteen)

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1. November 2013
Grime Story

«Wann ich Grime das erste Mal wahrgenommen habe? Als erstes kommt mir da das Vex'd Album Degenerate (Planet Mu, 2005) in den Sinn. Allerdings wahrscheinlich vor allem darum, weil das in Bezug auf die neuen Grime-Sachen im Rückblick interessant ist - das hat ja mit Grime selbst schon wieder nur bedingt zu tun. Wiley's 'Wot do you call it?' von dessen Debut-Album Treddin' on Thin Ice auf XL (2004) war damals der Titelgeber für eine unserer Partyreihen im Luzerner Treibhaus. Aber das was man im Englischen als 'Epiphany' bezeichnen würde - das hatte ich mit Dizzee Rascal's Album 'Boy in da Corner' (XL Recordings) von 2003. Das hat schon einen unglaublichen Eindruck auf mich gemacht.»



Leisure Options (LU; Korsett, Hood Regulators)

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30. Oktober 2013
Jungle & Grime

«Weder Jungle noch Grime sind je ganz verschwunden. Sie haben sich im Untergrund gehalten und aktuelle ästhetische Momente wie auch Produktions-Techniken aufgenommen. Was ihre rhythmische Struktur anbelangt, sind sie wohl die Eltern von Dubstep – wenn’s um die Ausarbeitung der Bass-Linien und die räumlichen Qualitäten der Sounds geht, sind sie dessen Kinder – sollten es zumindest sein. Ich verweise gerne auf Blackdowns Label „Keysound“, das immer wieder interessante neue Entwürfe von Grime-Tracks heraus bringt. An Dubstep interessiert mich natürlich etwas ganz anderes: Die Verschwisterung mit Dub und Techno!»

new.com (ZH, comfortnoise, dubexmachina)

Tags:  Jungle, new.com, Grime, UK, Dubstep, Keysound

28. Oktober 2013
Techno-Szene Schweiz

«Was in der Schweiz im Bereich der elektronischen Musik so abgeht finde ich phantastisch! Wer sucht, der findet; Ich entdecke immer wieder Neues!»

Uhuruku (ZH, uhuruku.tumblr.com, Secret Thirteen)

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26. Oktober 2013
Top 3: Grime

Die Top 3 von Nicolas Incerti, die eine Hälfte von La Vie C'est Facile:


Logos - Devils (Palace Remix) (Unknown To The Unknown, 2012)


 

Bloom - Temple Maze (Visionist Remix) (Lost Codes, 2013)

 

 

Kahn & Neek - Kung Fu Kick (2013)

 

https://soundcloud.com/hi5ghost/kung-fu-kick-kahn-and-neek

 

La Vie C'est Facile (BE; La Ménagerie / Tomorrow is Today)

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22. Oktober 2013
Kowton Feed

«Ja, Kowton - das ist schon ganz gross. An seinen Sachen mag ich den konsequenten Minimalismus. Das transzendiert dann teilweise ja gar die Funktionalität, die normalerweise mit solchen Tunes einher geht. Und 'Raw Code' von ihm und Peverelist (2013, Hessle Audio) ist ein Stammgast in meinen Sets.»



Leisure Options (LU; Korsett, Hood Regulators)

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20. Oktober 2013
Martyn-Love

«Martyn lässt sich als Produzent und auch DJ weder auf ein Genre noch einen bestimmten Sound festlegen. Was ich an seinen Tracks mag, ist ein gewisses Understatement: Beim schnellen Reinhören sind sie oft unauffällig – gut platziert in einem Set können sie zur Peaktime oft unglaublich rocken: ohne imponierende Effekte und die üblichen Rave-Signale, sondern einfach durch ihre Eigenständigkeit, Dichte und herausragende Produktion. Für mich ist es entscheidend, dass Martyn Detroit-Techno und Chicago-House informiert ist. Mit seinen Wurzeln als D’n’B-Produzent gelingen ihm so originelle Arrangements, die in unterschiedlichen Kontexten ausgezeichnet funktionieren; sei es im Dubstep, Techno oder auch House. Unvergessen ist, wie in unserem Plattenladen P45 Records anfangs 2007 sein Release „Broken“ (Revolve:r) wie frische Semmeln über den Ladentisch ging – dabei verkauften wir damals gar keine Musik mit über 130bpm aus dem Breakbeat / Jungle / Grime / Garage / 2-Step / Dubstep-Sektor!

Last but not least: In der äusserst bescheidenen Form, wie es in diesem Business üblich ist, verbindet mich mit Martyn so etwas wie eine Freundschaft, denn wir hatten immer eine ausgesprochen gute Zeit zusammen, wenn er in Zürich zum Spielen weilte.»

new.com (ZH, comfortnoise, dubexmachina)

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18. Oktober 2013
Jungle & Breakbeat

«Das Interesse an Jungle und frühen Breakbeat aus England erstaunt uns nicht. Die englischen Produzenten haben Ihre Inspirationen oft in älteren Styles gesucht. Man muss sich von der Vergangenheit inspirieren lassen, um voranzukommen. In unseren Augen sind Jungle und Breakbeat die Eltern der aktuellen Bass Musik

La Vie C'est Facile (BE; La Ménagerie / Tomorrow is Today)

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16. Oktober 2013
Techno-Szene Schweiz

«Was ich mir wünschen würde - das gilt aber nicht nur für die Schweiz sondern generell für die Dance- und Clubmusik - ist ein vertiefter ästhetischer Diskurs. Es passiert im Moment so viel Interessantes in der elektronischen Musik, insbesondere im Feld der Clubmusik oder in Form von daraus ausschlagenden Fluchtlinien, das man jedoch nur schwierig in Worte fassen kann. Eine Sprache zu finden, die diese Phänomene fassen kann und sich dann gemeinsam darüber zu unterhalten - das wäre ein tolles Projekt

Leisure Options (LU; Korsett, Hood Regulators)

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14. Oktober 2013
Top 3: Grime

Dro Carey - N.R. (Merky Ace Vocal)(Templar Sound, 2012)


 

Bok Bok - Look (Dub) (Night Slugs, 2011)

 

 

Milanese - Dead Man Walking Ft. Virus Syndicate (Planet Mu, 2006)

 

Uhuruku (ZH, uhuruku.tumblr.com, Secret Thirteen)

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30. September 2013
Rave-Erlebnis

«Die Raves 1995 auf dem riesigen Industrieareal in Roggwil waren super. In einem der etwa 10 Floors - in einem dunklem, sehr niedrigen Keller - bin ich auf Jungle gestossen und dachte "Was ist das?"»

Soult (ZH, Hula Honeys)

Tags:  BOLD #1, Rave, Roggwil, Jungle

26. September 2013
Lieblingswaffen

«Es wäre irgendwie komisch, mich nur auf eine einzige Platte aus dem 50Weapons-Arsenals festzulegen. Sehr schöne ClubMomente hatte ich schon mit Phon.os "IL62",



"VIOMF!/The Filler" von Shed,



oder mit "Zeppelin" von Benjamin Damage.



Und Anstams "First Sprout EP" hat damals wochenlang die Charts in meinem Kopfradio dominiert. 


https://soundcloud.com/modeselektor/sets/anstam-first-sprout-ep

 

Aber das ist echt nur eine unzulässig kleine Auswahl.» 

 

Simian Keiser (DE/CH; Schall&Rauch)

Tags:  Lieblingswaffe, 50Weapons, Benjamin Damage, Shed, Anstam

21. September 2013
Top 3: Rave

Nookie – Give A Little Love (Reinforced Records, 1992)


 

Blame – Music Takes You (Kaotik Chemistry Remix) (Moving Shadow, 1992)

 

 

Lone – Crystal Caverns 1991 (R & S Records, 2012)

 

Till Hillbrecht (BE; Colliding Field, Dampfzentrale)

Tags:  Till Hillbrecht, Top3, Rave, R & S Records

20. September 2013
Lieblingswaffe

«Meine Lieblingswaffe aus dem 50Weapons Arsenal? 50WEAPONSXTRA01 mit dem uglaublichen "Stuck together Remix"  von Atoms for Peace - Other Side. Obwohl ich Atoms for Peace sonst eigentlich nicht so mag.»

 

 

Soult (ZH, Hula Honeys)

Tags:  BOLD #1, Lieblingswaffe, 50Weapons, Hula Honeys

18. September 2013
UK Beats

«Dass sich Benjamin Damage vom Beat-Bastler zu einem soliden UK-Technoproduzent entwickelte, finde ich positiv. Nicht, weil ich seinen Sound jetzt mehr mag als früher, sondern weil ich es an tollen UK-Bass-Artists wie ihm sehr schätze, dass sie sich nie darauf ausruhen, mal etwas Innovatives produziert zu haben. Es wäre falsch zu sagen, Benjamin Damage hätte früher das eine gemacht und mache jetzt das andere. Jede einzelne Platte hat immer neue Akzente gesetzt und das wird auch in Zukunft so sein, da bin ich mir sicher.»

Simian Keiser (DE/CH; Schall&Rauch)

Tags:  BOLD #1, Benjamin Damage, Schall&Rauch, Akzente

17. September 2013
Plakat
Plakat

bold [boʊld]

Tags:  Zürich, BOLD#1, Plakat, Komplex

17. September 2013
Techno-Schweiz

«Techno in der Schweiz braucht Leute, die ihn finden. Es gibt ihn nämlich und er ist in erstaunlich guter Verfassung.»

Till Hillbrecht (BE; Colliding Field, Dampfzentrale)

Tags:  BOLD#1, Schweiz, Till, Techno

16. September 2013
Boiler Room

Tags:  Benjamin Damage, Boiler Room, Berlin, Rave, Techno, DJ

14. September 2013
Lieblingswaffe

Die Lieblingswaffe des Martin Meier (CH; Korsett Kollektiv) aus dem 50Weapons-Arsenal: Dark Skys Radius EP (2011)

 

https://soundcloud.com/modeselektor/sets/dark-sky-radius-ep

 

Martin Meier (LU, Korsett)

Tags:  BOLD #1, Rave, 50Weapons, Dark Sky

13. September 2013
Top 3: Rave

Parallel 9 – Technic (a.r.t.less, 2007)

 

Basic Channel – Q1.1/I (Basic Channel, 1993)


Tyree – Nuthin Wrong (Mojuba, 2011)

Simian Keiser (DE/CH; Schall&Rauch)

Tags:  BOLD #1, Rave, Top3

13. September 2013
Shed-Love

«Nichts.»

Martin Meier (LU, Korsett)

Tags:  Korsett, Shed, Love

12. September 2013
Rave
Rave

Szary

Tags:  Shed, Rave

11. September 2013
Shed-Love

«Was ich bei Shed am liebsten mag, sind diese deepen, vollen Tracks – also eher die neueren Tracks, die auch sehr reduziert sind, aber wunderbar dicht. Ich mag auch seine Sachen als EQD, die sehr radikal sind. Dazu habe ich mal gejoggt – das war grossartig.»

Soult (ZH, Hula Honeys)

Tags:  Hula Honeys, Shed, Love, EQD, Rave

9. September 2013
Veränderungen

«Wir verändern uns alle. Ist doch schön wenn das auch in der Musik hörbar ist. Geschmack ist subjektiv.»

Alæ aka Alain Szerdahelyi (CH)

Tags:  Veränderungen, Alæ

6. September 2013
Top 3: Rave

Altern 8 – Frequency (Network Records, 1995)


 

Bug Kann & The Plastic Jam – Made In Two Minutes (Labello Blanco, 1994)

 

 

4 Hero – The Head Hunter (Reinforced Records, 1991)

 

Soult (ZH, Hula Honeys)

Tags:  Hula Honeys, Top3, Rave

4. September 2013
Rave

«Ich war gerade 18 geworden und kannte die elektronische Tanzmusik überhaupt nicht, Hip-Hop war mein Ding. Trotzdem hatte mir irgendjemand zum Feiern die Dachkantine empfohlen. Als der Aufzug das Basswummern erreichte, dachte ich: 'Hilfe, wir stürzen ab!' Als wir später sicher an der Garderobe standen, dachte ich: 'Krass, das ist Musik, die hört man nicht, die spürt man nur.' Zwei Minuten später ertönte endlich ein einzelnes 'Tick'. Die Leute schrien und ich fragte mich, in welchem Irrenhaus ich hier gelandet war. Dann ging es so weiter: 'Tick-bum-bum-bum, Tick-bum-bum-bum...' Und dann nur noch Rauschen. Alle rissen ihre Arme in die Luft, ich wusste nicht, wie mir geschah. Plötzlich wurde es ganz still. Und dann: 'Tick-tick-tick-tick...' Am nächsten Tag habe ich mir zwei Plattenspieler und einen Mixer besorgt.»

Simian Keiser (DE/CH; Schall&Rauch)

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3. September 2013
Plakat
Plakat

Tags:  Zürich, BOLD #1, Plakat

2. September 2013
Top 3: Rave

Jared Wilson - This Love (7777, 2009)

 
 
 
Ike Yard - Cherish 8 (Arnaud Rebotini Remix) (Desire Records, 2013)
 
https://soundcloud.com/desirerecords/cherish-8-arnaud-rebotini
 
 
Blawan - Why They Hide Their Bodies Under My Garage (Hinge Finger, 2012)
 

Martin Meier (LU, Korsett)

Tags:  Korsett, Top3, Rave

1. September 2013
UK Beats

Die Beat-Bastler-Phase von Benjamin Damage habe ich zwar nicht wirklich mitbekommen. Britische Künstler haben jedoch schon immer das Potenzial gehabt, sich insbesondere stilistisch zu wandeln – das Musterbeispiel ist Photek. Fand ich immer positiv.

Till Hillbrecht (BE; Colliding Field, Dampfzentrale)

28. August 2013
Rave
Rave

23. August 2013
Lieblingswaffe
«Meine Lieblingswaffe aus dem 50Weapons-Arsenal? Separat von Cosmin TRG!»
 

Alæ aka Alain Szerdahelyi (CH)

Tags:  BOLD #1, Rave, 50Weapons, Cosmin TRG

17. August 2013
Techno-Schweiz

«Techno in der Schweiz braucht in meinen Augen Ausdauer. Die Phase, in der die elektronische Tanzmusik das Maß allen Feierns ist, wird vorbeigehen, und was dann passiert, darauf bin ich sehr gespannt.»

Simian Keiser (DE/CH; Schall&Rauch)

12. August 2013
Erste Shed-Platte
Erste Shed-Platte

«Vielleicht so 2009 bin ich im Plattenladen auf Sheds Debut-Album Shedding The Past gestossen – eine gehörige Portion Frische.»

Till Hillbrecht (BE; Colliding Field, Dampfzentrale)

10. August 2013
Top 3: Rave

Andy Stott – Night Jewel (Modern Love, 2009)

 
 
 
Soundstream – Wenn Meine Mutti Wüsste (Ostgut Ton, 2010)
 
 
 
EQD - Equalized #004 (Equalized, 2010)
 

Alæ aka Alain Szerdahelyi (CH)

Tags:  Rave, Top3, Andy Stott, Soundstream, EQD

5. August 2013
Erste Shed-Platte
Erste Shed-Platte

«Als ich von Zürich nach Berlin gezogen bin, habe ich sehr viel Zeit im Hard Wax verbracht. Einer der Verkäufer damals hieß René. Erst nach ein paar Monaten wurde mir klar, dass das Shed ist, und so ist die Wahrscheinlichkeit gar nicht so klein, dass ich meine erste Platte von ihm direkt bei ihm gekauft habe, ohne das zu wissen... Wahrscheinlich die Well Done My Son EP auf Soloaction

Simian Keiser (DE/CH; Schall&Rauch)

3. August 2013
Rave

«Mein schönstes Rave-Erlebnis war mit dem legendären Mark Archer in Bern vor ca. zweieinhalb Jahren. Er spielte die ganze Nacht in einem Hinterhof. Das DJ-Pult war ein Müllcontainer. Eine der besten Parties der letzten drei Jahre.»

Till Hillbrecht (BE; Colliding Field, Dampfzentrale)

Tags:  BOLD #1, Rave,

2. August 2013
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Hula Honeys, Dubexmachina, zweikommasieben Magazin

Tags:  Rave on the Seabed